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Um das Jahr 1800 kam es in Blaindorf zur Gründung einer Schule. Der Unterricht fand in Privathäusern statt.
1846: Michael Krobath, Müllermeister in Blaindorf, begann mit dem Bau eines Schulhauses. Urban Reisenhofer wurde als Gemeindelehrer angestellt. 1852 bekam die Schule das Öffentlichkeitsrecht. Das Ansuchen, den Lehrer aus dem steiermärkischen Schulfond zu bezahlen, wurde aber abgelehnt. Der Blaindorfer Lehrer musste von dem leben, was ihm die eingeschulten Gemeinden mehr oder weniger freiwillig gaben. Zum Schulsprengel der Gemeindeschule Blaindorf gehörten die Dörfer Blaindorf und Illensdorf, Hinterwald und Maieregg. Auch die Kinder von Gersdorf und Hartensdorf besuchten die Schule. 1869 wurde aus der Gemeindeschule eine Volksschule. Die Ortschaft Hofing kam zum Schulsprengel Blaindorf dazu. 1912 wurde das noch heute bestehende Schulgebäude fertiggestellt und am 16. September 1912 als zweiklassige Volksschule Blaindorf eingeweiht. 1953 wurde das elektrische Licht eingeleitet. ( In der Gemeinde gab es schon seit 1919 elektrischen Strom !!) 1971 bis 1977 wurde unter VD Josef Wurzer und dem Bürgermeister und Oberlehrer Peter Tösch ein zu- und Umbau des Schulhauses durchgeführt. Der Schuleingang wurde an die Nordseite verlegt. 1997 bis 1999 neuerlicher Umbau des Schulgebäudes. Der Eingang wurde an die Südseite verlegt. Die Klassenräume wurden renoviert, mit neuen Tafeln, Schulmöbeln und Einzeltischen dem modernen Unterricht angepasst. 1999 fand die Einweihung der generalsanierten Volksschule mit einem großen Schulfest statt. Für die vorbildliche Umgestaltung der Schule, bei der alle Schulpartner ( Gemeinde, Lehrerinnen, SchülerInnen und Eltern, Schulwartefrau) intensiv mitgearbeitet haben, wurde unsere Schule vom Bundesministerium für Unterricht und Kultur 1999 ausgezeichnet.
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